Über mich

Steckbrief

Geboren: 1991

Wohnort: Lenggries (Bayern)
Beruf: Bergführer und Ingenieur

Familienstand: verheiratet
Sonstiges:   

  • M.Sc. Bioingenieurwesen und Biotechnologie
  • Bergretter und Ausbilder bei der Bergwacht Lenggries seit 2007
  • Judo beim TV Lenggries seit 1996
  • PSA-Sachkundiger (DGUV 312-906)
  • Skilehrer Level 2

Sportliches:

  • Sportklettern bis 8a (IX+/X-)
  • lange alpine Routen im Fels bis IX- im onsight
  • alpine Mixedrouten bis M8 rotpunkt
  • Eisklettern bis WI6
  • Freeride-Abfahrten bis 50°


Als Bub war Bergsteigen für mich nur ein nettes Hobby. Doch im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus eine immer größere Leidenschaft. So träumte ich schon als 12-jähriger davon einmal Bergführer zu werden. Zunächst folgte aber das Studium zum M. Sc. Bioingenieurwesen in München. Daher arbeite ich heute auch in Teilzeit als Ingenieur bei einem bekannten Biotechnologie-Konzern in Penzberg.
 
Mein Ziel, Bergführer zu werden, habe ich dabei nie aus den Augen verloren und so gipfelte die Affinität zum Bergsport mit der 3-jährigen Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Skiführer.

Einer der schönsten Flecken in den Bergen ist für mich meine Heimat, der Isarwinkel und das Karwendel. Dort bin ich aufgewachsen und habe sehr viel Zeit meiner Kindheit und Jugend verbracht. 
Sei es beim Skifahren nach der Schule am Lenggrieser Hausberg dem Brauneck, beim Sportklettern mit Freunden am Ross- und Buchstein, beim Berglauf zum Seekarkreuz oder beim alpinen Abenteuer in den großen Felswänden und Graten des Karwendel.

Später ging es viel in die Dolomiten, ins Wallis, das Mont Blanc-Massiv oder nach Amerika. Dennoch war ich selten so gefordert wie in den bis zu 1000m hohen Nordwänden über dem Ahornboden. 

Vor meiner Haustür befindet sich somit eine natürliche Bergsteigerschule vom feinsten! Hier habe ich viele meiner schönsten Bergerlebnisse gesammelt und meine Begeisterung für diesen abwechslungsreichen Flecken Erde möchte ich gerne weitergeben.

Es ist schwer persönliche Highlights am Berg zu definieren. Es gibt alpine Sportkletter-Routen die vergisst man so schnell, wie den "schwarzen Boulder" im hintersten Halleneck. Mir blieben vor allem Routen im Gedächtnis, die das Prädikat "Abenteuer" verdienen und ein gewisses Maß an Exposition erfordern. Der reine Schwierigkeitsgrad, festgelegt mit einer Zahl, spiegelt im Alpinismus meist nicht den Gesamtanspruch einer Unternehmung wieder. Zu viele Faktoren haben hier einen Einfluss und machen den Tag erst interessant. Was zählt ist doch ein bleibendes Erlebnis - am besten in netter Gesellschaft!